Dinge, die ich mit 29 tue – und warum sie mich frei machen

Dinge, die ich mit 29 tue – und warum sie mich frei machen

Mit 29 mache ich Dinge, die mein jüngeres Ich wahrscheinlich peinlich gefunden hätte. Und doch sind es genau diese kleinen, eigenartigen Rituale, die mich davor bewahren, von der Leistungsgesellschaft gestresst zu werden. Sie holen mich zurück zu mir – zu dem Teil, der nicht funktionieren muss, sondern fühlen darf.

Wenn ich meinen zeremoniellen Rohkakao zubereite, singe ich für ihn. Manchmal laut, manchmal leise, nie perfekt – aber immer verbunden. Dieser Moment erinnert mich daran, dass es im Leben nicht nur um To-dos geht, sondern um Präsenz. Um den Cacao Spirit, den ich einlade, damit er mich durch die Zeremonie begleitet.

Morgens, wenn ich meinen Sonnengruß übe, baue ich den Bogen ein. Diese Asana massiert meine Organe, schafft Raum im Bauch und bringt mich innerlich in Balance. Für mich ist das kein Sport, sondern eine bewusste Verbindung zu meinem Körper.

Zwischendurch ziehe ich Affirmationen, die mich manchmal einen Tag und manchmal eine ganze Woche begleiten. Gerade trage ich den Satz in mir: Ich habe das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit reif ist. Und genau so lebe ich – nicht im Druck, sondern im Vertrauen.

Ich mache keinen Sport. Ich übe Yoga. Ich lerne hier, mich nicht ständig verbessern zu müssen. Ich komme in meine Mitte, in die Balance und ins Spüren – weg vom Kopf, hinein in meinen Körper.

Bevor ich eine Yogastunde oder Kakaozeremonie halte, schlage ich meine Klangschale an. Ein Klang, der den Raum öffnet, uns alle in eine gemeinsame Ausrichtung bringt und am Ende wieder zurück ins Hier und Jetzt führt. Damit schaffe ich einen klaren Übergang ins Ritual.

Aktuell lese ich die Bhagavad Gita und nehme Krishnas Worte tief in mich auf. Besonders die Entfernung zu den Früchten der Handlung begleitet mich. Dieses Loslassen. Dieses Vertrauen. Dieses Wissen, dass mein Weg nicht über Leistung führt, sondern über Hingabe.

Jeden Morgen trinke ich meinen „Trank der Götter“, meinen Rohkakao, und schenke mir damit Nährstoffe, Ruhe und ein bewusstes Ankommen im Tag. Es ist mein bewusster Start in die Welt – weich, warm und verbunden.

Und das Wichtigste: Ich bin einfach ich.

Ich war schon immer ein bisschen anders. Und jetzt – kurz vor 30 – lebe ich dieses „anders“ stärker und mutiger. Ich weiß, wer ich bin. Ich fühle mich tief verbunden mit mir selbst. Vielleicht konnte ich deshalb auch so klar entscheiden, das Angebot für den Außendienst abzulehnen. Auch wenn alle sagten: „Super Karriere, Auto, voll gut.“ Mein Herz sagte nein. Also habe ich nein gesagt. Und bin dadurch noch tiefer in meine Mitte gekommen.

Ich lebe mein Leben nicht für meine Eltern, nicht für Kollegen und nicht für die Gesellschaft. Ich lebe mein Leben für mich. Und je eigenartiger ich werde, desto echter werde ich.


Warum diese Rituale mich stärken

All diese kleinen Handlungen – der Kakao, der Sonnengruß, die Affirmationen, die Klangschale, die Weisheit aus der Bhagavad Gita – sind für mich Wege der Selbstverbundenheit. Sie bringen mich zurück in meine Mitte, zurück in meinen Körper, zurück in mein Herz.

Sie erinnern mich daran, dass ich meinen Weg nicht über Leistung definieren muss, sondern über Wahrheit, Hingabe und innere Ruhe.


Gemeinsam auf dem Weg

Wenn du diese Art von Ritualen und Achtsamkeit in deinem Leben vertiefen möchtest, lade ich dich gerne ein in meine Feierabend Yogastunde, meine nächste Kakaozeremonie oder einer individuellen Begleitung.

Ich freue mich auf unsere gemeinsame Reise. Harmonie beginnt in dir. Und von dir geht sie in die Welt. ✨
Bis bald – für neue Inspirationen und Leuchtmomente.

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